Aber bitte mit Schuss! Das ist das diesjährige Motto der Food & Life in München

 Wodka der Fa. Spirit & Soul - (c) Food & Life

Bayern ist eine Hochburg für regionale Spirituosenhersteller. Die hochwertigen Edelbrände kleiner Brennereien erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zu einer Kostprobe lädt der Spirituosen-Markt der FOOD & LIFE in Halle C3 auf dem Messegelände München ein. Neben dem vielfältigen Angebot der Aussteller bietet der Spirituosen-Markt eine neue Seminarreihe an, bei der die Teilnehmer Whiskys aus der ganzen Welt probieren oder den feinen Unterschied zwischen Brand, Geist und Spirituosen erschmecken können. Die Teilnehmerzahl pro Seminar ist auf 20 Personen begrenzt. Tickets gibt es unter www.food-life.de/seminare-workshops zu kaufen.

Die Region im Glas
Zum ersten Mal auf der FOOD & LIFE stellen sich die Kleinbrennerverbände der Regionen Südostbayern, Franken und Lindau unter der neuen Dachmarke "Bayern Brand - Wir brennen für Bayern!" vor. Zusammen mit namhaften Brandmanufakturen informieren sie über die handwerkliche Herstellung und Qualitätsprüfung von bayerischen Edelobstbränden. Auf dem Spirituosen-Markt vertreten sind die zehn besten Edelbrenner Bayerns, die den diesjährigen Bayerischen Staatsehrenpreis erhalten haben, und ausgewählte Preisträger der Obstbrandprämierung 2016. Eines haben diese prämierten Kleinbrennereien gemeinsam: Sie verwenden heimisches Obst, das sie selbst anbauen und engagieren sich aktiv für den Erhalt regionaler Streuobstwiesen. Von der Frucht bis zum fertigen Destillat liegt die komplette Produktion in einer Hand - eine aufwändige handwerkliche Arbeit, die den besonderen individuellen Geschmack ausmacht. "Eine Qualität, die zahlreiche Sternerestaurants und Spitzenköche schon längst erkannt haben", sagt Andrea Westenthanner, Geschäftsführerin des Südostbayerischen Verbands der Obst- und Kleinbrenner e.V. Die Brennmeisterin und Edelbrand-Sommelière steht Messebesuchern der FOOD & LIFE Rede und Antwort und gibt in ihren Seminaren wertvolle Tipps für die richtige Verkostung heimischer Obstbrände.

Von der Schnapsidee zur Auszeichnung
Dass Bayern auch zur Heimat edler Gins geworden ist, beweisen einige neue und bewährte Brennereien aus der Region. "Granit Bavarian Gin" heißt die Kreation der Hausbrennerei Penninger aus dem Bayerischen Wald. Sie besteht aus klassischen Gin-Gewürzen wie Zitronenschalen, Koriander und Kardamom, die mit bayerischen Bio-Kräutern und Wurzeln wie Bärwurz, Enzian und Melisse kombiniert werden. "Die Kräuter beziehen wir von einem Landwirt aus der Nachbarschaft, der sich auf den Anbau heimischer Pflanzen spezialisiert hat", erläutert Stefan Penninger, Juniorchef der Brennerei, "Die ausgewählten Zutaten verleihen unserem Gin seinen besonderen milden Geschmack." Davon konnte Penninger die Jury des World Drinks Awards in London im März überzeugen: Der Granit Bavarian Gin wurde zum weltbesten Gin traditioneller Machart gewählt.

Neben dem Penninger-Gin präsentiert der Spirituosen-Markt weitere Schnapsideen, wie den Wodka "Spirit of Bavaria" von Johannes Schlemmer. Der experimentierfreudige Betriebswirt aus Salmdorf bei München stellt aus selbst angebautem Weizen seit 2012 seinen eigenen Wodka her. Selbst Michail Gorbatschow konnte er bei einer Kostprobe davon überzeugen, dass auch die Bayern guten Wodka machen können.

Whiskys aus Schottland, Irland und Bayern
Whisky wird neben Schottland und Irland auch in den USA, Japan, Australien, Neuseeland und nun auch in Bayern hergestellt. Über 2000 Sorten gibt es weltweit. Der Spirituosen-Markt lädt sowohl erfahrene Whiskykenner als auch Neueinsteiger ein, diese Geschmacksvielfalt zu entdecken. Die bayerischen Whiskyhändler Gradls Whiskyfässla (Nürnberg) und Whisk(e)y & Lifestyle (München) zum Beispiel bieten in ihren Seminaren und direkt am Stand "Whisky Tastings" an. Unter fachkundiger Anleitung kann man hier sowohl bekannte Marken, als auch Newcomer und in Bayern veredelte Whiskys verkosten.

Eine der kleinsten Brennereien Schottlands ist auf der FOOD & LIFE vertreten: Mit der Marke Edradour stellt Wolfgang Falke aus Schwetzingen (Baden-Württemberg) eine sehr breite Whisky-Produktpalette vor. Diese reicht von einem 15 Jahren alten Single Malt bis hin zum Fruchtaufstrich, Senf und Honig, die mit Whisky veredelt werden.

Geistreich Kochen mit Spirituosen
Auch beim Kochen sind Spirituosen vielfältig einsetzbar. Die FOOD & LIFE hat zusammen mit Food-Blogger Thomas Vonier (www.omoxx.com) drei neue Rezepte zum Thema Spirituosen entwickelt: von einem Lachstatar mit Gin über ein Bürgermeisterstück vom Rind in Whisky-Sauce bis zu einem Pflaumen-Crumble, der mit Rum verfeinert wird. Am Mittwoch, 23. November um 18 Uhr kocht Food-Blogger Thomas Vonier die Rezepte auf der Bühne vor und gibt zahlreiche Tipps für die Zubereitung zu Hause an die Hand. Weitere Informationen zum Thema Spirituosen, Rezepte und Kochvideos unter www.food-life.de/rezepte.

Neben dem Angebot rund um Spirituosen entführt die FOOD & LIFE zu einer genussvollen Geschmacksreise. Vom 23. bis 27. November erwarten Messebesucher in der Halle C3 des Messegeländes München die Köstlichkeiten von mehr als 250 Ausstellern. Weitere Informationen, Tickets und Anreisemöglichkeiten gibt es im Internet unter www.food-life.de und auf Facebook unter www.facebook.com/FOOD.LIFE.MESSE.

 Wodka der Fa. Spirit & Soul - (c) Food & Life
Dominik Graf von der Steinhauser GmbH mit Gin vom Bodensee, der als einer der besten der Welt gilt (Halle C3, Stand 260) - (c) Food & Life
Hildegard Heindl mit Holled’auer Hopfen-Secco in Halle C3, Stand 450 - (c) Food & Life
Kleine Schnapsverkostung auf der Food & Life - (c) Food & Life
Spirituosen aus Franken - (c) Food & Life
Verkostung bei Fa Whiskey & Lifestyle GmbH - (c) Food & Life
Wieser-Wachau Spirituosen Whisky - (c) Food & Life
Whisky-Verkostung bei der Fa. Wieser-Wachau Spirituosen - (c) Food & Life

Über den Autor

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.