Peposo – Geschmorter Pfeffertopf aus der Toskana

Peposo – Ein toskanisches Pfeffertopf in der Tradition der Ziegelbrenner von Impruneta - (c) Jörg Bornmann

Das ‚Peposo‘ aus der Toskana hat seinen historischen Ursprung in den Ziegelbrennereien von Impruneta. In den Holzkohleöfen wurden Gefäße aus dem berühmten ‚Cotto‘ gebrannt. Die Ziegelbrenner, die zum Überwachen der Öfen die Nächte in den Brennereien verbrachten, verbanden die Pflicht mit dem Angenehmen und schmorten in 6-8 Stunden den ‚Peposo‘ vor der Öffnung des Brennofens.

Das braucht man für 4 Personen

  • 500 g Muskelfleisch vom Rind
  • 6 Knoblauchzehen
  • 3 Vollreife Tomaten
  • Salz und Pfeffer

So geht’s

  1. Das Muskelfleisch würfeln.
  2. Die Knoblauchzehen schälen und klein hacken.
  3. Tomaten mit heißem Wasser brühen, schälen und in grobe Stücke schneiden.
  4. Alles zusammen in eine Kasserolle legen, salzen und großzügig Pfeffern.
  5. Einige ganze Pfefferkörner hinzufügen.
  6. Mit kaltem Wasser bedecken und 2-3 Stunden schmoren lassen.
  7. Das Fleisch muss stets in Saft köcheln, daher ab und zu umrühren und bei Bedarf mit warmen Wasser nachfüllen.

Tipp: Traditionell wird das ‚Peposo‘ heiß auf gerösteten Brotscheiben angerichtet. Es schmeckt auch sehr gut mit gebratenen Kartoffelecken und Spinat.

Peposo – Ein toskanisches Pfeffertopf in der Tradition der Ziegelbrenner von Impruneta - (c) Jörg Bornmann

Über den Autor

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Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.