Craft Beer erobert Europa

Auch auf der eat&STYLE

Ob das schottische „Dead Pony Club“ oder das Münchener „Unser Aventinus“ – der Craft Beer-Trend aus den USA setzt sich jetzt auch in Europa durch. Der Absatz wächst stetig. Die Brewers Association, der Branchenverband für Craft Beer, vermeldetete für das Jahr 2013 in den USA ein Verkaufsplus von über 17 Prozent. In Deutschland gibt es inzwischen bereits etwa 100 Produzenten – Tendenz steigend. Die eat&STYLE schafft dem größten Boom auf dem Getränkemarkt in diesem Herbst einen eigenen Bereich: die Craft Beer Corner.

Die Geschichte des beliebten Gerstensaftes in Deutschland reicht in das 8. Jahrhundert zurück. Nur in Tschechien wird innerhalb Europas mehr Bier getrunken als hierzulande – der Deutsche ist traditionell Bierfan. Nun setzt sich eine neue Sorte in Bars und Kneipen durch: das Craft Beer. Der Begriff bezeichnet Produkte kleinerer Brauereien, die sich von dem bekannten Geschmack herkömmlicher Biere abheben.

Erfolgsgeschichte eines Bieres

 

Im Jahr 2007 probierten sich James Watt und Martin Dickie in Fraserburgh, Schottland aus privatem Interesse an eigenen Bierkreationen. Noch im selben Jahr brachten die damals 24-jährigen Schotten ihr erstes Getränk auf den Markt. Die Beiden stehen sinnbildlich für den Boom von Craft Beer: Heute exportieren 224 Angestellte der Firma Brewdog über 53.000 Hektoliter in die ganze Welt. Damit handelt es sich um die größte unabhängige Brauerei Schottlands. Gleichzeitig betreiben Watt und Dickie inzwischen 23 Craft Beer Bars, unter anderem in Stockholm und Sao Paulo. In der Craft Beer Corner der eat&STYLE in Hamburg wird das Unternehmen seine Produkte allen Bierliebhabern in Deutschland präsentieren.

In Hamburg, wie auch an den anderen Standorten der eat&STYLE, Köln, München, Berlin und Stuttgart, präsentiert Bier-Deluxe, Deutschlands führender Anbieter in Sachen Craft Beer, die nationalen und internationalen Getränkespezialitäten. Bier-Sommelier Michael König führt in Workshops Verkostungen von Spezialitäten aus Deutschland, den USA und Großbritannien durch. In Zusammenarbeit mit anderen Ausstellern finden zudem Food-Pairing-Aktionen und themenbezogene Tastings mit Produkten aus den USA, Großbritannien und Deutschland statt. Die Bierakademie Bamberg klärt gemeinsam mit der Gläsermanufaktur Spiegelau über die richtige Wahl des Bierglases auf. Eine Anmeldung für die Kurse ist im Voraus nicht erforderlich.

Die eat&STYLE, Deutschlands größtes Food-Festival, erfindet sich in diesem Jahr wieder neu: Innovative Themenbereiche und ein noch größeres Mitmach-Konzept werden den über 100.000 Besuchern auf der großen Tour ein informatives und unterhaltsames Programm bieten. An den fünf Standorten Hamburg, Köln, München, Berlin und Stuttgart zeigen über 400 Partner und Aussteller ihre Spezialitäten. Etablierte Spitzenköche sowie junge und frische Gesichter der deutschen Kulinarikszene freuen sich darauf, die Besucher interaktiv in ihre Shows einzubinden. Die Gäste können exklusive Produkte kennenlernen, probieren und professionelle Tipps von ihren Idolen ergattern.

Die Termine

3. – 5. Oktober: Schuppen 52, Hamburg
24. – 26. Oktober: Koelnmesse, Köln
31. Oktober – 2. November: Zenith die Kulturhalle, München
14. November – 16. November: Station Berlin, Berlin
21. – 23. November: Messe Stuttgart, Stuttgart

Weitere Informationen zu allen Standorten und dem vielfältigen Rahmenprogramm sind immer aktuell auf www.eat-and-style.de sowie auf https://www.facebook.com/eat.and.style.foodfestival zu finden.

Über den Autor

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Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.