Frühlingsgefühle gehen durch den Magen

Maître de Cuisine Alexander Wolter im MARITIM Hotel München - (c) MARITIM Hotel München

Im MARITIM Hotel München ist ein authentischer Profi mit Herzblut am Werk. Der gestandene Maître de Cuisine Alexander Wolter kam durch seine Großeltern zum Kochen. Die ersten Versuche am Herd startete der junge Mann zuhause und ließ sich später von diversen Koch-Sendungen im Fernsehen inspirieren. Anfangs nahm die Familie sein „Koch-Hobby“ skeptisch auf, der Jungspunt sollte lieber etwas „Gescheites“ lernen. Alexander Wolters Faible drängte allerdings ungebremst nach Verwirklichung, so nahm seine Karriere ihren Lauf mit einem Praktikum im MARITIM Hotel Hannover.

Alexander Wolter ist auch nach 12 Jahren Küchenerfahrung bodenständig geblieben. Der Chefkoch im MARITIM Hotel München ist immer noch mit Begeisterung dabei, wenn er unzählige Stunden im Dienst der anspruchsvollen Gäste in der Küche steht. Er hat keine Höhenflüge mit Sterne-Ambitionen, sein Ziel ist es für seine Gäste gutes, ehrliches Essen, das mit Kreativität und Liebe aus erlesenen Produkten zubereitet wurde, zu servieren.

Teamplayer Alexander Wolter kann den Zusammenhalt und die Motivation der Belegschaft nur loben. Auch seine Crew ist mit dem entscheidenden Funken Leidenschaft bei der schönsten Nebensache der Welt - dem Kochen - dabei.

Genussfreak: Herr Wolter, kochen Sie auch privat gerne?

Alexander Wolter: Ja, sehr gerne nach wie vor. Privat ist das doch viel entspannter, deshalb verbringe ich so manche Mußestunde am Herd oder im Sommer am Grill. Ich probiere gern Neues aus.

GF: Wie stehen Sie zu dem Begriff „Bio“?

Alexander Wolter: Da bin ich zwiegespalten. Manche Waren tragen einfach nur diesen Titel. Ich stehe aber handwerklich erzeugten Lebensmitteln von Biofarmen und Biobauern offen gegenüber, wenn die Güte und der Preis übereinstimmen. Grundsätzlich greife ich gerne zu regionalen und saisonalen Produkte. Die Qualtität muss mich überzeugen.

GF: Was empfehlen Sie Kochanfängern, die ein Candle-Light-Dinner vorbereiten wollen?

Alexander Wolter: Gut Ding will Weile haben. Detaillierte Vorbereitung ist der beste Einstieg. Es bringt nichts, wenn Sie als Koch abgehetzt beim Kerzenlicht-Abend sitzen. Da stellt sich dann keine Entspannung und Vorfreude auf den gemeinsamen Genuss ein. Am besten fragt man auch vor dem Start nach den jeweiligen kulinarischen Vorlieben.

GF: Haben Sie ein typisch männliches Rezept?

Alexander Wolter: Ganz klar- Bifteti! Die gehen schnell, der Aufwand ist minimal und der Appetit umso größer, wenn das Essen im Ofen vor sich hin brutzelt. Deshalb nimmt man am besten 300 g Hackfleisch, Feta für die Mitte, etwas Ei, Kräuter und Gewürze, eine Kartoffel und einige Paprikas in Streifen.

GF: Was sind die besten Fatburner?

Alexander Wolter: Ich kann da nur eine Empfehlung geben, ich persönlich esse sehr gerne, wie man sieht. Knäckebrot ist gesund, da es Cholesterin bindet, Tomaten entschlacken, genauso wie Zitrusfrüchte. In Unserer Gastronomie gehen wir hier im MARITIM Hotel München auch auf die individuellen Wünsche unserer internationalen Hotelgäste ein, zaubern Smoothies ganz nach Gusto oder sorgen für eine vitaminreiche Tagungspause.

Dieses Frühlingsrezept von Alexander Wolter macht Appetit auf den genussreichen Lenz: Fruchtiger Hähnchen-Spargel-Salat mit Papaya

Maître de Cuisine Alexander Wolter im MARITIM Hotel München - (c) MARITIM Hotel München
Maître de Cuisine Alexander Wolter im MARITIM Hotel München - (c) Noor Hosenbokus
Maître de Cuisine Alexander Wolter im MARITIM Hotel München - (c) MARITIM Hotel München
Maître de Cuisine Alexander Wolter im MARITIM Hotel München - (c) MARITIM Hotel München

Über den Autor

Ulrike und Stefan Engel

– nordish by nature? Die beiden Reisejournalisten leben in Bayern, haben sich aber auf die Destinationen Ost- und Nordsee spezialisiert. Von regionaler Kulinarik über Dünen- und Strandwanderungen bis zu Wellness am Meer steht alles auf ihrem Programm.

Thematisch wird ihr Repertoire durch Tschechien und den angrenzenden bayerischen Raum sowie die Oberpfalz ergänzt- hier wird aber nicht das Pauschale beleuchtet, sondern das Authentische.