Heilwasser und ungarische Küche in Bad Hévíz

Der Thermalsee in Bad Hévíz ist einzigartig und der größte in der Welt - (c) Gabi Dräger

Hévíz ist der bedeutendste Kurort Ungarns. Das Besondere: ein über vier Hektar großer natürlicher Thermalsee. Das Heilwasser und der Schlamm aus der acht Meter dicken Torfschicht am Grund des Sees sind die Grundlage für die Hévízer Heilkur. Schon seit 220 Jahren besteht diese Kurtradition in Bad Hévíz. Neun Kureinrichtungen, das sind die Rheumaklinik und acht Hotels, sind in Bad Hévíz haben das Zertifikat „Traditionelle Hévízer Heilmethode“ erhalten.

Thermalbad in Bad Hévíz
Es ist ein Genuss, in das warme Wasser des Thermalsees in Bad Hévíz zu steigen. Nur ein ganz leichter Schwefelgeruch liegt über dem See. Es ist einfach schön, sich mit der Schwimmnudel an den Seerosen entlang treiben zu lassen. Die lilafarbenen Seerosen kamen ursprünglich aus Indien, (Nymphaea rubra), die blauen aus Ägypten (Nymphaea capensis) und die einheimischen Seerosen sind weiß (Nymphaea alba). Die Seerosen blühen fast das ganze Jahr. Enten und kleine Fische lieben das warme Wasser genauso. Im Frühling ist es interessant, wenn die Enten mit ihren winzigen Küken im See schwimmen. Und besonders schön ist es auch, im See zu sein, wenn der Wasserdampf mystisch in Schwaden über den See zieht.

Das Wunderwasser
Das Wasser im 38 Meter tiefen Thermalsee enthält Schwefel, Kohlendioxid, Kalzium, Magnesium, Methan, Spurenelemente, Hydrogenkarbonat und enthält dazu noch Radon. Das sind Eigenschaften, die bei Gelenksproblemen, Rheuma, Arthrose, und Gicht Schmerzen lindern können. Die Wassertemperaturen des Sees betragen im Sommer etwa 33 bis 36 Grad und im Winter rund 23 bis 25 Grad, man kann also ganzjährig im Freien ins Wasser steigen. Etwa 20 bis 30 Minuten soll man im Wasser bleiben und nicht schwimmen, denn das warme Wasser macht müde. Es gibt im Bad Schwimmnudeln, mit denen man sich treiben lassen kann. Danach soll man sich 20 bis 30 Minuten erholen. Im Bad stehen unzählige Liegestühle auf Terrassen und im Haus bereit. Es gibt zwei Quellen im See, die unermüdlich das warme Heilwasser ausspucken, nach 72 Stunden ist das Wasser im See total ausgetauscht. Nicht nur das Wasser, auch der Schlamm am Boden ist gesund, es gibt sogar eine Schlammabteilung. Für Kleinkinder bietet die Anlage eine Kinderecke mit normalem Wasser. Ein Restaurant sorgt für die lukullische Entspannung der Badegäste.

Schon die Römer nutzen das warme Wasser
Wahrscheinlich nutzen schon die Römer das warme Wasser. Im 14. Jahrhundert wurde die Heilquelle schon urkundlich erwähnt. Die Familie des Grafen Festetics ließ vor 220 Jahren das erste Badehaus bauen. 1930 wurde der Grundstein für das heutige Thermalbad gelegt.

Lotus Therme Hotel & Spa – Gesundheit und Luxus
Das Lotus Therme Hotel & Spa***** ist in einem großen Park eingebettet. Das Thema ist auch hier das Heilwasser, es kommt direkt aus dem Thermalsee und ist über 30 Grad warm, der Schlamm wurde allerdings herausgefiltert. In der Ruhephase liegt man angenehm auf einem Liegestuhl im Park in der Sonne. Im Hotel gibt es sechs verschiedene Pools. Wer schwimmen mag, kann im Außenbecken im geheizten normalen Wasser ein paar Runden drehen. In der Salzgrotte dauert ein Aufenthalt 45 Minuten, das ist so viel wie eineinhalb Tage am Toten Meer. Die Salzgrotte ist eine Anwendung für Allergiker und Asthmatiker. Eine große Saunalandschaft und der Kosmetik- und Spa-Bereich runden das Angebot ab. Außerdem gibt es einen Fitnessraum und viele verschiedene Gymnastikangebote. Die Bibliothek ist ein ideales Rückzugsgebiet. Wenn man von einem Buch gefesselt ist, es aber noch nicht ausgelesen hat, darf man es mitnehmen, denn Gäste lassen ihre eigenen Bücher, die sie gelesen haben, im Hotel. Auch an die Kinder ist gedacht: Es gibt ein Kinderspielzimmer und ein Kinderbecken. Jeden Abend tritt in der Bar eine Live Band auf – es darf getanzt werden und es wird viel getanzt. Die Stammgäste kommen hauptsächlich aus Österreich, Deutschland und Ungarn, so ist die Sprache hauptsächlich deutsch. Das Personal im Hotel spricht sowieso deutsch.

Heilwasser im Abflusskanal für alle
Aus dem Thermalsee in Bad Hévíz fließt das Wasser mit noch etwa 25 Grad in einem Abflusskanal zum Plattensee. Auch im Abflusskanal wachsen Seerosen. Viele lassen sich ein Stück im Wasser flussabwärts treiben und schwimmen flussaufwärts zurück oder laufen am Uferrand auf der Wiese zurück. Auch Hunde schätzen das warme Wasser, sie springen begeistert in den Heilwasserkanal.

Fahrräder kostenlos, Markt und Lángos
In Bad Hévíz gibt es Fahrräder kostenlos für Gäste, so ist man flexibel und kann viel unternehmen. Der Markt in Bad Hévíz findet dreimal pro Woche statt. Er bietet Obst, frisches und eingelegtes Gemüse, Honig, Marmeladen, Käse, Schinken, Speck und natürlich Salami an. Auf einem Teil im Markt präsentieren Antiquitätenhändler ihre Sammlerstücke. In Bad Hévíz gibt es auch zwei Trinkwasserbrunnen. Das Wasser riecht nach Schwefel und so schmeckt es auch, es soll bei Magenbeschwerden helfen. Wie wäre es mit einer typischen ungarischen Spezialität, den Lángos, dem ungarischen Fladenbrot? Die Lángos sind aus Hefeteig und werden in Öl ausgebacken und dann mit Sauerrahm dick bestrichen. Wer mag, kann noch zusätzlich geriebenen Käse, Speck oder Knoblauch dazu nehmen. Die Lángos sind in Ungarn eine herzhafte Zwischenmahlzeit.
 
Magyar Csárda – „egészségedre“ ungarisch für Prost
Eine Fahrt zum Egregyer Weinberg steht auf dem Programm. In Williams Weinkeller, ein paar Schritte von der 800 Jahre alten Arpádenkirche,  wird ein Gläschen lokaler Rot- oder Weißwein serviert. Die Aussicht auf das im Tal liegende Bad Hévíz und der gegenüberliegenden Weinberge ist beeindruckend. Der Dotto, der örtlichen Bummelzug, fährt zu Magyar Csárda. Zur Begrüßung gibt es einen Pálinka, einen ungarischen Obstbrand, schon vor dem Restaurant. Prost auf ungarisch ist schwer aussprechbar, das muss man noch üben: egészségedre. Drei Musiker spielen Zigeunermusik. Die Instrumente sind eine Geige, eine Bassgeige und ein Zimbal. Als Vorspeise gibt es eingelegte kleine Kirschpaprika, die sehr, sehr scharf sind. Ein trockener Riesling aus dem Ort gegenüber beruhigt die Geschmacksnerven. Und – wie soll es auch anders sein – es wird Gulasch serviert, dazu gibt es geröstete Dödölle, das sind  Kartoffelnudeln. Der krönende Abschluss ist ein Palatschinken mit Topfen und Marille. Die Stimmung ist gut. Am Nebentisch wird ein Kuchen mit kleinem Feuerwerk für einen Geburtstag serviert und die Musiker spielen ein Ständchen dazu.

Das Bonvital Wellness & Gastro Hotel – ein Erwachsenenhotel
Das Bonvital Hotel**** liegt in der Fußgängerzone, also im Zentrum von Bad Hévíz. Es ist ein Erwachsenenhotel, das heißt, dass Kinder erst ab vierzehn Jahren im Hotel übernachten dürfen. Da der Thermalsee nur ein paar Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt ist, ist das Hotel nicht an das Heilwasser angeschlossen. Allerdings gibt es einen Bademantelgang zum Thermalwasser im Krankenhaus nebenan. Das große Thema im Brix Bistro Restaurant des Hotels ist das Essen. Die traditionelle ungarische Küche wird modern interpretiert. Eine Mousse aus neuen Zwiebeln mit Pinienkernen wird serviert. Die Suppe ist eine Hochzeitssuppe mit verschiedenen Gemüsesorten in einer Rinderbrühe. Pilzrisotto ist der Zwischengang, der Hauptgang ist paniertes Rindfleisch mit Mango-Kartoffeln. Zum Nachtisch gibt es ungarischen Strudel mit Topfen und Sauerkirschen, der sehr typisch in Ungarn ist.

Das Hotel Európa fit – mit traditioneller Hévízer Heilmethode
Das Hotel Európa fit**** superior im Zentrum von Hévíz ist mit seinem „Medical Wellness & Kurzentrum“ auf medizinische Behandlungen konzentriert. Das Heilwasser im Hotel kommt aus einem eigenen Brunnen und wird täglich gewechselt. Die Küche des Hotels ist regional orientiert. Obst und Gemüse wird möglichst von den Bauern der Region, auf Märkten oder sogar von den Angestellten des Hotels gekauft. Zum Frühstück und Abendessen gibt es ein Büffet. Zum Hotel gehört auch eine eigene Konditorei. Die Weinkarte ist beeindruckend groß und konzentriert sich auf die Weine in der Region. Mittags gibt es eine Wohlfühlsuppe mit Brot und im Sommer gibt es Kleinigkeiten vom Grill im Garten, wie Burger. Es gibt sieben Pools innen und außen. Gut ist, dass es zwei Saunalandschaften gibt: Einen Textilbereich und eine Natur Sauna- mit täglichen kostenlosen Saunazeremonien. Ausserdem gibt es noch eine Salzkammer, Dampfbäder, Infrarotkabine, Eisbrunnern, Herbarium und einen Relaxraum. Durch die zentrale Lage des Hotels ist man gleich am Thermalsee und in der Fußgängerzone. Dr. Veronika Moll ist die Chefärztin im Hotel. Sie ist die Tochter des Gewichtsbadeerfinders Dr. Károly Moll. Er hat zur Entlastung der Wirbelsäule im Jahr 1953 die Behandlungsmethode entwickelt. Man steigt mit etwa zwei Kilo Gewichten, die um die Taille gebunden werden, in das Heilwasser. Das dehnt und entlastet die Wirbelsäule. Drei Wochen sollte eine klassische Kur für den Bewegungsapparat dauern. Im Hotel Europa Fit gibt es eine Kryosauna, eine Kältekammer, mit ca. minus 60 Grad bis zu minus 160 Grad, in der man ein paar Minuten bleibt – das hilft gegen Entzündungen. Durch die extreme Lufttrockenheit ist es kein unangenehmes Kältegefühl. Ein positiver Nebeneffekt ist: Die Kälte nimmt Kalorien weg. Im Laserzentrum wird gegen Inkontinenz, Venenproblemen und sogar gegen Schnarchen gelasert und natürlich auch für die Schönheit.

Das Palace Hotel mit Habsburger Flair
Das Palace Hotel**** ist traditionell und bei Ungarn und Österreichern sehr beliebt. Im Glanz der historischen Bäderarchitektur fühlt man sich gleich wohl. Irgendwie schwebt hier noch ein Hauch Habsburgerzeit durch das Haus. Im Hotel gibt es kein Heilwasser und keinen Heilschlamm, denn der Thermalsee ist nur 200 Meter entfernt. Dafür werden im Hotel alle Arten von Massagen und Anwendungen angeboten. Das Restaurant Monarchia bietet ein internationales Speiseangebot, das mit ungarischen Spezialitäten ergänzt wird. Schön ist es, bei gutem Wetter auf der Terrasse vor dem Café einen Drink zu nehmen.

Reiterhof – der Pferde- und Schweineflüsterer
Der Name des Reiterhofs ist wirklich schwierig: Zalaszentmihálypusztai Zur Gastfreundschaft auf dem Reiterhof von Dr. Nady Judit gehört ein Begrüßungstrunk, ein Marillenbrand. Ein Pferd bekommt gerade eine Dusche, es bleibt ruhig stehen, denn es genießt das Abbürsten. In den Koppeln liegen Mangalitzer Schweine im Schlamm und fühlen sich grunzend wohl. 75 Pferde grasen auf den Koppeln, 30 davon sind Gastpferde. „Eídrán heißt die ungarische Pferderasse, sie sind klar im Kopf, habe gute Beine und einen kurzen Rücken“, so erklärt Judit. 90 Rinder gehören neben den 400 Manglitzer Schweinen auch zum Reiterhof. Es wird zur Brotzeit gerufen. Das Fleisch, der Schinken, der Speck und die Grammeln sind aus der eignen Produktion und schmecken hervorragend. Das Fleisch der Mangalitzer Schweine hat weniger Cholesterin, ist also viel gesünder. Nach der ungarischen Jause gibt es noch eine Kutschenfahrt ins Heilkräutertal. Wer mag, kann Reitunterricht nehmen und in einem der Zimmer übernachten. Familien mit kleinen Mädchen nutzen das gerne in den Ferien. Erwachsene sind lieber beim klassischen Ausreiten 45 bis 50 Kilometer den ganzen Tag mit einer Mittagspause unterwegs. Für schlechtes Wetter und den Reitunterricht gibt es eine Reithalle.

Der Kräuterhof mit Lavendel- und anderen Duftölen
Früher war die Anlage eine staatliche Kolchose und stand 15 Jahre leer. 2007 haben Zsuzsa  und Peter die Gebäude mit 15 Hektar gekauft. Peter ist Ingenieur und Zsuzsa ist Mathelehrerin. Sie betreiben jetzt Landwirtschaft ganz ohne Chemie. Bei der Arbeit helfen der Sohn und ein paar Aushilfen. Äpfel werden zu Saft gepresst oder als Snack getrocknet. Kräutertee, Gewürze, Öl aus Raps mit Traubenkernen und Sonnenblumenkernen werden im kleinen Laden verkauft. Lavendel- und Duftöle stellen sie auch selbst her. Der Kräutergarten ist noch in der Pionierphase. Pferde und Kühe gehören auch zur Anlage. Die Geburt eines Kalbes steht bevor, aber die Kuh lässt sich Zeit. Der Streichelzoo hat bisher zwei zahme Ziegen, er wird aber vergrößert. Das Futter für die Tiere wird selbst angebaut.

Barockschloss Festetics in Keszthely
Das prächtige Barockschloss Festetics in Keszthely, ganz in der Nähe des Plattensees, liegt in einem Park. Die Besonderheiten im Schloss sind der prunkvolle Spiegelsaal, in dem heute Konzerte stattfinden, und die Helikon-Bibliothek mit über 80.000 Büchern, Zeitungen, Noten und Stichen. Die Familie Festetics kam ursprünglich aus Kroatien. Christoph Festetics erbaute das Schloss im Jahre 1745. Außerdem ließ er eine Apotheke und ein Krankenhaus bauen. Sein Sohn Paul war Hof- und Kanzleirat der Königin Maria Theresia und erhielt 1772 den Grafentitel. Er ließ in Keszthely die erste Grund- und Mittelschule bauen. Sein Sohn Georg I. – der Bedeutendste der Familie – gründete die erste landwirtschaftliche Hochschule in Europa, ließ 1795 das erste Badehaus in Hévíz bauen, erstellte dazu eine Badeordnung und ließ die Bibliothek im Schloss anbauen und lud Schriftsteller ein. Der Urenkel von Georg I, Tassilo II., wurde der Ranghöchste der Familie: Er erhielt 1911 vom Kaiser Franz Joseph den Herzogstitel. Durch die Eheschließung mit der englischen Herzogin Mary Hamilton hatte er mehr Kontakte zu westeuropäischen Herrscherhäusern. Der Sohn von Tassilo, Georg III., und seine Familien mussten das Schloss 1944 in den politischen Unruhen in Ungarn verlassen. Das Schloss hat 101 Räume. Aber keine Angst, nur 18 Räume können mit dem Spiegelsaal und der Bibliothek besichtigt werden. Bei einem Rundgang taucht man in ein anderes Zeitalter ein, Möbel, Gemälde und Geschirr aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert sind ausgestellt.

Liebesgeschichten
Und dann gibt es noch eine Liebesgeschichte mit Happy End. Lady Mary-Victoria Douglas-Hamilton (1850-1922) heiratete im Jahre 1869 Prinz Albert von Monaco. Da die Ehe nicht glücklich war, verließ sie ihren Ehemann schon nach ein paar Monaten und zog zu ihren Eltern nach Baden-Baden. Als die Ehe vom Papst 1880 annulliert wurde, konnte sie im gleichen Jahr den ungarischen Adeligen Tassilo II. Festetics de Tolna, ihre große Liebe, nach elf Jahren endlich heiraten. Mit ihm hatte sie einen Sohn und drei Töchter. Die Festetics liebten westeuropäische Frauen. Ein Gemälde im Schloss zeigt Josefine von Hohenzollern-Hechingen. Im Jahre 1811 heiratete Count Laszlo Tolnai-Festetics (1785-1846) Josefine von Hohenzollern-Hechingen (1790-1856) und hatte mit ihr drei Söhne und eine Tochter.

Gigantische Kuchenauswahl
In die eher schlichte Hauskappelle kann man von oben einen Blick werfen. Auf dem Fußboden liegen unzählige Münzen, die von Besuchern heruntergeworfen werden, um sich Glück zu wünschen oder um wiederzukommen. Nach der Führung wird man unweigerlich vom Schlosscafé angezogen. Die Kuchenauswahl ist gigantisch – es ist schwer, sich zu entscheiden. Dann gibt es noch einen Abstecher zum größten Steppensee Europas, dem Plattensee oder Balaton, für einen Spaziergang. Der See ist so groß, dass man glaubt, am Meer zu sein und doch ist man mitten in Ungarn.

Fazit: Ungarn hat viel mehr zu bieten als scharfe Paprika und Gulasch. Etwas für die eigene Gesundheit tun, kann man im Heilwasser in Bad Hévíz. Der Körper fühlt sich im warmen Heilwasser wohl und entspannt sich. Diese Entspannung gibt wieder Kraft für den stressigen Alltag. Neben den medizinischen Anwendungen gibt es in den Hotels ein großes Kosmetik-, Spa- und Sportangebot.

Kontakt
Hévíz Tourismus www.heviz.hu, www.facebook.com/bad.heviz, www.instagram.com/iloveheviz
Seebad Thermalse www.spaheviz.hu 
Lotus Therme Hotel www.lotustherme.net
Hotel Európa fit www.europafit.hu
Hotel Palace www.palacehotelheviz.hu
Wellness & Gastro Hotel Bonvital www.bonvital.hu
Reiterhof Zalaszentmihálypusztai www.reithof.hu
Kräuterhof Vörösmajor www.herbsvalley.hu
Golf Zala Springs Golf Resot www.zalasprings.com
Festetics Schloß www.helikonkastely.hu
Magyar Csárda www.magyarcsarda.hu
Williams Keller www.apartmanheviz.hu
 
Anreise
Deutsche Bundesbahn www.db.de
Ungarische Staatsbahnen: https://elvira.mav-start.hu/

Flughäfen, Wien (200 km), Budapest (200 km), Graz (170 km) und Hévíz-Balaton (15 km). Von den Flughäfen können Shuttle organisiert werden www.busexpress.hu
Spa Travel Kleinbus von Deutschland Haustürabholung www.spa-travel.de

Der Thermalsee in Bad Hévíz ist einzigartig und der größte in der Welt - (c) Gabi Dräger
Die Kuchenauswahl ist gigantisch – es ist schwer, sich zu entscheiden - (c) Gabi Dräger
Das Bonvital Hotel**** liegt in der Fußgängerzone, also im Zentrum von Bad Hévíz - (c) Gabi Dräger
Das Lotus Therme Hotel & Spa***** ist in einem großen Park eingebettet - (c) Gabi Dräger
Das Thema ist auch hier das Heilwasser, es kommt direkt aus dem Thermalsee und ist über 30 Grad warm, der Schlamm wurde allerdings herausgefiltert - (c) Gabi Dräger
Eine große Saunalandschaft und der Kosmetik- und Spa-Bereich runden das Angebot ab - (c) Gabi Dräger
Wer schwimmen mag, kann im Außenbecken im geheizten normalen Wasser ein paar Runden drehen - (c) Gabi Dräger
Magyar Csárda – „egészségedre“ ungarisch für Prost, passend nach einem deftigen Essen gibt es einen Obstbrand - (c) Gabi Dräger
Eine Fahrt zum Egregyer Weinberg steht auf dem Programm. In Williams Weinkeller, ein paar Schritte von der 800 Jahre alten Arpádenkirche,  wird ein Gläschen lokaler Rot- oder Weißwein serviert - (c) Gabi Dräger
Die Lángos sind aus Hefeteig und werden in Öl ausgebacken und dann mit Sauerrahm dick bestrichen. Wer mag, kann noch zusätzlich geriebenen Käse, Speck oder Knoblauch dazu nehmen - (c) Gabi Dräger
Der Markt in Bad Hévíz findet dreimal pro Woche statt - (c) Gabi Dräger
Der Thermalsee in Bad Hévíz ist der größte natürliche und biologisch aktive Thermalsee der Welt - (c) Gabi Dräger
Der Name des Reiterhofs ist wirklich schwierig: Zalaszentmihálypusztai Zur Gastfreundschaft auf dem Reiterhof von Dr. Nady Judit gehört ein Begrüßungstrunk, ein Marillenbrand - (c) Gabi Dräger
Das prächtige Barockschloss Festetics in Keszthely, ganz in der Nähe des Plattensees, liegt in einem Park - (c) Gabi Dräger
Die Besonderheiten im Schloss sind der prunkvolle Spiegelsaal, in dem heute Konzerte stattfinden, und die Helikon-Bibliothek mit über 80.000 Büchern, Zeitungen, Noten und Stichen - (c) Gabi Dräger
Bei einem Rundgang taucht man in ein anderes Zeitalter ein, Möbel, Gemälde und Geschirr aus dem 17. bis zum 19. Jahrhundert sind ausgestellt - (c) Gabi Dräger

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