Holunderblütensirup

Holunderblüten für Sirup - (c) Jörg Bornmann

Wenn in Frühling und Frühsommer der Holunder blüht, kann man sich diesen betörenden Duft und wunderbaren Geschmack ganz einfach in Flachen einfangen und für das restliche Jahr konservieren. Bei einem Spaziergang durch den Park schneiden wir die Holunderblüten ab. Dabei sollte man darauf achten, dass diese komplett aufgeblüht sind. Auch sollte man möglichst nicht alle Blüten von einem Strauch nehmen, sondern den Schnitt auf mehrere Holunderbüsche verteilen. So haben die Insekten trotzdem Nahrung und der einzelne Busch kann im Herbst die wunderbaren schwarzen Früchte tragen.

Das braucht man

  • ca. 25 Holunderblüten
  • 3 Liter Wasser
  • 2 kg Zucker
  • 3 Bio-Zitronen
  • 50 g Zitronensäure

So geht’s

  1. Das Wasser in einen mindestens 5 Liter fassenden Topf geben, Zucker hinzufügen, regelmäßig umrühren und aufkochen lassen bis der Zucker aufgelöst ist.
  2. Inzwischen die Holunderblüten von Insekten befreien und die Zitronen in Scheiben schneiden.
  3. Zitronensäure in der Zuckerlösung auflösen.
  4. Topf vom Herd nehmen.
  5. Holunderblüten hinzufügen, diese unter Wasser drücken und alles nochmals gut verrühren.
  6. Nun lassen wir diesen Grundsirup mindestens 5 Tage ziehen.
  7. Nach 5 Tagen filtrieren wir den Sirup und lassen ihn dann noch einmal aufkochen.
  8. Den noch heißen Sirup in saubere Flaschen füllen und diese sofort verschließen.
  9. Im Keller gelagert hält sich dieses Sirup bis zur nächsten Holunderblüte.

Tipp: Das Holunderblütensirup kann einfach mit Mineralwasser getrunken werden. Auch mit Sekt oder Prosecco oder in Cocktails schmeckt es wunderbar. Es gibt viele Rezeptideen für Desserts, die man hervorragend mit Holunderblütensirup verfeinern kann.

Holunderblüten für Sirup - (c) Jörg Bornmann

Über den Autor

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Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.