Marillen Strudel

Wiener Marillenstrudel - (c) Jörg Bornmann

Zutaten:

1 kg Marillen
150 g. geriebene Haselnüsse
1/8 kg Butter
100 g Zucker
1 TL Vanille
1 EL Rum
Zimt
1 Zitrone, die Schale fein abgrieben und ausgepresst
4 Strudelblätter

Zubereitung

Den Ofen auf 180 ° vorwärmen.

Die Marillen waschen, halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In der Zwischenzeit die Nüsse auf mittlerer Pfanne rösten, bis sie zu duften beginnen (Vorsicht: am Ende der Röstzeit nehmen sie schnell Farbe an und verbrennen leicht!)

Die Zitronenschale mit einem Löffel gut in den Zucker einarbeiten. Die Marillen, die Vanille, den Rum und die Nüsse beimengen.

Die Butter schmelzen lassen.

Ein sauberes Küchentuch ausbreiten, ein Strudelblatt darauf legen, mittels eines Pinsels mit der geschmolzenen Butter einstreichen, mit etwas Zucker und Zimt bestreuen, das zweite Blatt darüber legen und ebenso verfahren.

Die Marillenmischung auf dem unteren Drittel verteilen (die Ränder freilassen), die Seiten darüber klappen und mittels des Küchentuches aufrollen. Auf ein gebuttertes Blech legen und den zweiten Strudel ebenso zubereiten.

Beide Strudel gut mit der zerlassenen Butter bestreichen und im Rohr backen, bis die Strudel eine mittelbraune Farbe angenommen haben (ca. 30 Minuten). Während des Backvorgangs wiederholt mit Butter bestreichen.

Aus dem Rohr nehmen, etwas abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Mit Schlagobers, dem Vanillezucker beigemengt wurde oder Vanilleeis lauwarm servieren.

Liebe Andrea, vielen Dank für das tolle Rezept. Es hat sehr viel Spaß gemacht es mit Dir auf Deiner Vienna Cooking Tour zu kochen.
(Das Rezept wurde uns zur Verfügung gestellt von Andrea Claudia Beck, Inhaberin von www.viennacookingtours.at)

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Wiener Marillenstrudel - (c) Jörg Bornmann

Über den Autor

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.