Restaurant Shimai in München

Wandgemälde des Münchner Künstlers Zoltan Maar - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai

Modern Asien Dining in München-Schwabing

Eine neue asiatische Kulinarikperle haben Tra My und Viet Hai Pham mit ihrem Restaurant Shimai in der Theresienstraße 87 in München eröffnet. Beim Betreten fühlt man sich sofort nach Asien versetzt. Das stylische Shimai-Interior steht unter dem Motto Chinoiserie 2.0, welches die in Münchner Gastronomiekreisen bekannte Interior-Designerin Natalie Nygen-Ton entworfen hat. Warmes Licht, bequeme Sitzmöbel, ein Mix aus natürlichen Materialien, eine aufwendig geschnitzte Holzdecke, kräftige Farben und asiatische Dekoelemente, im Shimai wird der klassische Chinoiserie-Stil modern und reduziert interpretiert. Der Stil der Chinoiserie wurde übrigens in Europa geboren. Um die Sehnsucht nach fernen Ländern zu stillen findet man Elemente dieses Stils bereits am Chinesischen Turm in München und auch in Teilen der Ausstattung von Schloss Nymphenburg mit wertvollen asiatischen Vasen, Geschirr, Tapeten und Stoffen.

Highlights sind die schwarz-weiße Tapete im Tattoo-Look mit Kois, Drachen und Vögeln, die unter Jean Paul Gaultiers Federführung von Lelière für das Shimai gefertigt wurde. Das den hinteren Speiseraum prägende, imposante Wandgemälde des Münchner Künstlers Zoltan Maar ist ein Unikat (Acryl auf Plexiglas) und bedient sich traditioneller japanischer Motive, die Dank der illustrativen Note des Künstlers einen modernen Touch bekommen und mit intensiv leuchtenden Farben den Raum erwärmen. Neben Tiger, Rosen und Tattoo-Motiven steht die Background-Story des Shimai im Fokus.

Das kulinarische Konzept kann man am besten mit Asien Fusion bezeichnen. Die Küche bedient sich der vietnamesischen und japanischen Kochkunst und gibt dem Ganzen einen europäischen Touch. Damit ähnelt die Küche der des bekannten Schwester-Restaurants Shami an der Münchner Freiheit, ein Genuss für alle Sinne, eine Mischung aus Streetkitchen, Restaurant und Bar. Auf der Speisekarte finden sich Gemüse-Tempura mit Miso-Dip, gefüllte La-Lot-Blätter, vietnamesische Ravioli und japanische Teigtaschen, Currys, Reisnudelschalen mit frischen asiatischen Kräutern und Fleisch oder Tofu, Wok-Gerichte und die berühmte Pho, eine über viele Stunden gekochte Rinderbrühe. Viele Lebensmittel werden von regionalen Erzeugern bezogen. So gibt es ein Simmentaler Entrecote mit Zitronengras, Chili und knackigem Gemüse oder Altdorfer Bio-Schweinebauch mit Tamarindenglasur.

Und auch der Durst wird gestillt. Neben einer umfangreichen Weinkarte mit Weinen aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und Südamerika, gibt es hausgemachte Limonaden oder man lässt sich einfach an der Bar mit asiatischen Cocktails verwöhnen.

Fazit: Das Essen im Shimai ist sehr authentisch. Am liebsten hätten wir uns einmal quer durch die Speisekarte probiert. Der Service ist freundlich und unaufdringlich. Fragen werden zügig und kompetent beantwortet. Sie können sich in der folgenden Bildgalerie durch das Shimai und seine Speisekarte klicken oder, was natürlich noch geschickter ist, sie machen sich auf den Weg in der Theresienstraße 73 und lassen sich im Restaurant Shimai nach Asien verführen.

Restaurant Shimai
Theresienstraße 87
80333 München
info@shimai.de
www.shimai.de
0049 89 66549268

Wandgemälde des Münchner Künstlers Zoltan Maar - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
 Das stylische Shimai-Interior steht unter dem Motto Chinoiserie 2.0, welches die in Münchner Gastronomiekreisen bekannte Interior-Designerin Natalie Nygen-Ton entworfen hat - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
Zur Eröfnnung dürfen es auch Austern sein - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Und der Champagner von Perrier Jouet passt zu den Austern hervorragend - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Eine wunderbare Brühe mit Gemüsse und Rindfleisch, läßt die Gaumenknospen entzücken - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Diverse Gemüse und Fleischgerichte mit verschiuedenen Dips erwarten den Gast - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
Schön gedeckte Tische verwöhnen auch die Augen - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
Auch der gebratenen Reis mit einer fleischgefüllten Teigrolle mundet wunderbar - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Das freundliche Servicepersonal erklärt den Gästen auch einmal, wie man die Spezialitäten richtig ißt - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
An heißen Tagen gibt es die Sommerrollen mit einem süße-sauren Dip - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Die gefüllten Teigtaschen warten darauf gegart zu werden - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Später werden sie dann gegart in Brühe serviert - Restaurant Shimai in München - (c) Jörg Bornmann
Den Gast erwartet eine umfangreiche Weinkarte mit Weinen aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und Südamerika - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
An der Bar warten zahlreiche Spirituosen - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
Und der Gast kann aus einer reihe von asitischen und internationelen Cocktails wählen - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai
Und so bleibt man auch gerne nach dem Essen noch im Shimai - Restaurant Shimai in München - (c) Shimai

Über den Autor

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Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.