Wachauer Schwammerlsalat

Wachauer Schwammerlsalat - Aus dem Kochbuch 'Das Wachau Kochbuch' von Christine Saahs - (c) Harald Eisenberger/Brandstätter Verlag

Das braucht man für 4 Personen

  • 800 g Pilze (Steinpilze, Eierschwammerl, Rotkappen, Totentrompeten, Parasole etc.)
  • 1 kleine Zwiebel, klein geschnitten
  • 2 EL Butterschmalz (Ghee)
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 1 EL Weinessig
  • 3 EL Nussöl
  • Natursalz
  • weiser Pfeffer aus der Mühle
  • verschiedene Blattsalate, auf 4 Tellern angerichtet
  • 4 Hühnereier oder 8 Wachteleier, hart gekocht
  • Kapuzinerkresse-Blüten als Garnitur

So geht’s

  1. Die Zwiebeln kurz in Butterschmalz glasig dünsten, die geputzten und in grobe Streifen geschnittenen Pilze kurz mitrösten, Petersilie dazugeben und alles gut durchmischen.
  2. Vom Feuer nehmen, mit Essig, Nussol, Salz und Pfeffer und abschmecken.
  3. Die lauwarmen Pilze auf dem Blattsalat anrichten, mit den gekochten Eiern dekorieren und mit knusprigen Wachauer Laberln servieren.

Tipp
Die Pilze nur kurz braten, sie sollten noch bissfest sein. Wenn gerade keine Pilzsaison ist, kann man Zuchtpilze (Austernpilze oder Krauterseitlinge) verwenden.

Info
Wachauer Laberl sind „Originale“ aus der Wachau, eigentlich aus Dürnstein, wo Bäckermeister Schmidl schon zu Beginn des vorigen Jahrhunderts eine spezielle Rezeptur zur Herstellung dieses semmelartigen Gebäcks aus Weizen- und Roggenmehl erfunden hat. Wachauer Laberl erkennbar an ihrer markanten rissigen Oberseite - werden am liebsten beim Wein zu kalten Winzerjausen gereicht, harmonieren aber auch mit vielen anderen Speisen besser als Brot.

Wachauer Schwammerlsalat - Aus dem Kochbuch 'Das Wachau Kochbuch' von Christine Saahs - (c) Harald Eisenberger/Brandstätter Verlag
'Das Wachau Kochbuch' von Christine Saahs - (c) Harald Eisenberger/Brandstätter Verlag
Wachauer Laberl - (c) Jörg Bornmann
Die Autorin Christine Saahs betreibt mit ihrer Familie das Weingut Nikolaihof - (c) Michael Westermann/Brandstätter Verlag

Über den Autor

Jörg Bornmann

Als ich im April 2006 mit Wanderfreak an den Start ging, dachte noch keiner an Blogs. Viele schüttelten nur ungläubig den Kopf, als ich Ihnen von meinem Traum erzählte ein reines Online-Wandermagazin auf den Markt zu bringen, welches eine hohe journalistische Qualität aufweisen kann, eine Qualität, die man bisher nur im Printbereich kannte. Mir war dabei bewusst, dass ich Reisejournalisten und Spezialisten finden musste, die an meine Idee glaubten und ich fand sie.